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Ordentlich zu gendern fällt mir echt regelmäßig schwer.. Ich versuche ehrlich darauf zu achten, aber verpeils dann troztdem wieder..

Und soll ich jetzt binnen-I oder * oder _ machen?

Wie macht ihr das? Gibt's aktuelle best-practices?

@martin Ein weitestgehender Konsens ist nicht in Sicht. Thumbs up - dafür dass du dich an diesem Prozess beteiligst.
Ich verwende gern das *-chen, weil ich es richtig finde darüber zu "stolpern" und weil das Sternchen für mich ein gutes Symbol für die vielen unterschiedlichen Geschlechteridentitäten ist, die es über ♀ und ♂ hinaus noch gibt.
Es ist btw nicht so leicht der eigenen patriarchal geprägten Sozialisation entgegenzuwirken. Das muss man trainieren.

@martin Die ersten drei sind viel zu lang um das die ganze Zeit zu sagen. Ich spreche eig "Wissenschaftler", einfach weil es sonst zu kompliziert wird. Hat sich jedenfalls noch niemand gestört. Aber ich wohne auch schon ne Weile nicht mehr in Deutschland.

@felix @martin Stimmt wohl. Zum Glück besteht mein Arbeitsalltag zu ca. 75% aus englischer Konversation. Da hat man mit scientist weniger Probleme.

@martin "Wissenschaftler" und eine Fußnote unter den ganzen Text (nicht auf jede Seite) das das Wort für Dich m/w/d beinhaltet.

@martin Mein Dilemma: was man nicht fließend aussprechen kann, knirscht.
Halte das '*' für besonders nicht-breitmassentauglich, weil m.E. letztlich eine IT-Wildcard.

Damit sind für mich 1-3 nicht tauglich. Anderes Grundwort geht mir auch nicht.

Also:
-> Wissenschaffenden!
Sprache passt sich an, wenn man nur beharrlich rüttelt.

@martin
Ich finde das sehr wichtig.
"Mit gemeint" mag mit gemein sein, wird aber nicht mit verstanden.

@martin Mir gefällt bei solchen Schreibweisen der Doppelpunkt ("Wissenschaftler:innen"), da er den Lesefluß nicht so stört.

@martin
Viele Ideen aus
digitalcourage.de/themen/femin
finde ich gut. Mittlerweile verwende ich oft den Doppelpunkt statt des dort beschriebenen Punktes. Beides finde ich übersichtlicher als ein Binnen-I oder gar das Sternchen "*".

@martin Vorschlag für wissenschaftliche Texte: Einfach mal das generische Femininum verwenden und in einer Fußnote erklären, dass es alle anderen einschließt.
Das ist übrigens auch für's Sprechen ein guter Ansatz falls es schwerfällt einen Glottisschlag einzubauen oder einen geschlechterneutralen Ausdruck zu finden.

@martin aber im Grunde so oft es geht mit kleinem i
Warum sollte ich nicht grundsätzlich von Wissenschaftlerinnen reden? Schließlich haben wir das umgekehrt Jahrhunderte mit der männlichen Form auch getan.…..

@martin mir persönlich gefällt die Schreibweise mit einem Trema ( ï ). Ist relativ nah am genetischen Femininum, unterbricht den Lesefluss kaum und beim sprechen wird ein kurzer „Stolperer“ eingebaut wie beim Binnen-I oder Binnen-*

Jedoch ziehe ich einen geschlechtsneutralen Begriff vor, da er umfassender ist.

@martin Ich arbeite als Texterin, und meinen Kund.innen gefällt der Punkt ganz gut, da er nur ein kurzes Stolpern mit sich bringt.

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